Kunst auf Reisen

Kunst quer durch Europa

Wie geht es eigentlich…..

Ja, wie geht es eigentlich Detlef?

Im Großen und Ganzen gut! Oder soll ich sagen: der Situation entsprechend bestens!

Die Narben sind sehr schön und gut verheilt, den Brustgurt benötigt er nicht mehr. Er muss zwar noch immer auf dem Rücken schlafen, denn die Seitenlage ist zu schmerzhaft, doch da gibt es schlimmeres. Anfang Mai geht´s zum Kardiologen zur Nachuntersuchung, mal sehen, was der dann zu seinen Fortschritten sagt.
Und auch sonst ist er wirklich auf dem besten Weg. Natürlich hat er noch Schmerzen wenn er sich zu viel bewegt, bückt oder auch mal eine falsche Drehung macht. Und selbstverständlich braucht er auch noch seine vielen Ruhephasen. Doch er nimmt immer mehr am täglichen Leben teil.



Ein paar Tage nach seiner Ankunft zu Hause, hat er wieder das Kochregiment übernommen. Zum Teil zu meinem Leidwesen, denn jetzt stapelt sich wieder viel mehr Spülkram 😉 Da er aber auch das Spülen mittlerweile übernommen hat, ist das eher sein Problem. Und er backt wieder Brot. Weizenbrot mit gemischten Körnern, Dinkelbrot, Vollkornbrot, Kartoffelbrot, Malzbrot, …. – wozu er gerade Lust hat. Selbst die Hefe dafür macht er selbst. Und die Brote sind echt lecker.
So lecker, dass er ab und an auch die Familie unseres Sohnes mitversorgt, die liebend gerne, mit gesundem Abstand, ein Brot abholen kommt.

Dazu gibt es übrigens frisch gekochte Erdbeer- und Erdbeer-Rhabarber-Marmelade, die ich zwischendurch koche….

Aber wieder zu Detlef.
Auch wenn er oft noch nicht seine Bella an der Leine halten kann, da die Dame manchmal zu sehr zieht, freut er sich sehr, dass er wieder regelmäßig mit spazieren gehen kann. Langsam aber sicher vergrößern wir auch die Runden, immer so, dass ihn das nicht überfordert. Denn irgendwann wollen wir ja wieder Wandern gehen….

Und immer, wenn er wieder etwas machen kann, was vor ein paar Tagen noch nicht ging, sieht man ihm an, wie gut ihm das tut.
So bosselt er seit ein paar Tagen an unserem Roller rum, der einfach nicht mehr angehen will. Dafür nimmt er diesen jeden Tag ein Stückchen mehr auseinander, schön mit Pausen und ohne Anstrengung und recherchiert im Anschluss im Internet, wonach er noch schauen könnte und welche Ersatzteile gebraucht werden.


Ansonsten macht er Pläne zum weiteren Ausbau von Ivy, genießt die Sonne und die Ruhe, spielt mit den Hunden, kuschelt vor allem mit seiner Bella, schmust mit Luna oder geht ganz einfach mal seiner Frau ein bisschen auf den Geist. Wobei das Gottseidank nicht so oft vor kommt. Denn die weiß sehr gut sich selbst zu beschäftigen und kann dann auch gut so tun, als ob sie was nicht mitbekommt 😉

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