Kunst auf Reisen

Kunst quer durch Europa

Ordnung muss sein

….. vor allem auf so begrenztem Raum, wie der auf dem wir leben.

Und darum haben wir den letzten Sonnentag genutzt, um unsere „Werkstatt“ aufzuräumen. Wobei die „Werkstatt“ ja gleichzeitig unser Trinkwasser, unsere gesamte Stromorganisation und das Akku unserer Photovoltaikanlage beherbergt, als Transportparkplatz für Lotte und Abstell- und Aufhängmöglichkeiten für alles bietet, was im Wohnbereich keinen Platz findet. Es ist also eine „Werkstatt-Lager-Versorgungs-Garage“. Eigentlich wie bei fast jedem, der einen Kellerraum oder eine Garage sein eigen nennt. Und auch die wollen irgendwann mal aufgeräumt werden, damit man die Übersicht behält.
Außerdem empfehlen derzeit alle möglichen Entrümpelungs- und Neuorientierungsgurus (wobei ich das Wort Guru keinesfalls negativ meine, denn auch ich habe meine spirituellen Menschen, deren Inspirationen ich nutze) Keller und Speicher zu entrümpeln.
Denn das Ordnung schaffen befreit, klärt den Geist, man lässt los und wenn man was findet, was sich verkaufen lässt, spült es zudem Geld in die Kasse….

Also habe ich alles möglich ausgeräumt und der Chef setzte sich in die Mitte und fing an zu sortieren. Meine Arbeit bestand dann darin, anzureichen, hin- und herzutragen (denn er darf ja weiterhin höchstens 2 kg heben), das Aussortierte zu entsorgen oder für den Verkauf zu sortieren und die Werkstatt zu saugen. Und natürlich später wieder alles einzuräumen.

Unglaublich, denn obwohl wir schon so oft sortiert haben, es finden sich immer wieder Sachen, die nicht mehr benötigt werden. Unser Bestand verringert sich immer mehr. Das Minimalisieren geht also immer noch ein Stückchen weiter. Meistens. Wenn die Dame des Hauses nicht gerade an Sperrmüll vorbeimarschiert und was findet, was sie gebrauchen kann….

Naja, ob der Schirm wirklich mit auf Reisen geht, bleibt noch offen. Der Chef findet ihn nicht so ganz schön (er traut sich nicht hässlich zu sagen), Balu hat etwas Angst davor und Bella findet in nur toll, wenn er zusammengeklappt auf dem Boden liegt und das auch nur, solange er Fransen hat…..
Aber für unsere Zeit hier auf dem Stellplatz, darf er uns Schatten spenden und wenn es irgendwann weiter geht, findet sich für ihn ein würdiges Plätzchen….. Oder der Chef hat sich an ihn gewöhnt…. Wer weiß….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.