Kunst auf Reisen

Kunst quer durch Europa

Corona = Stillstand?

Bei uns nicht! Auch wenn wir weiterhin örtlich auf der gleichen Stelle stehen, stehen wir trotzdem nicht still.

Bei uns wird fleißig gewerkelt, geputzt, geplant, gearbeitet. Unser Frühjahrsputz geht allmählich in eine Aufrüstaktion über, die dann auch Umbau- und Fertigstellungsmaßnahmen nach sich ziehen.
Denn durch die Planung einen Ladeboosters einzubauen, der während der Fahrt auch unser Akku laden soll, sobald die Lkw-Batterie satt ist, ergibt sich ein vorher ungesehenes Problem: Unsere „Stromzentrale“ sitzt dafür ungünstig.
Daher ergeben sich zwei Möglichkeiten – wie bei allem im Leben – entweder auf den Ladebooster verzichten oder die „Stromzentrale“ umlegen. Und wie kann es anders sein? Wir entscheiden uns für die zweite Variante……

Also besteht seit einigen Tagen Detlefs Aufgabe darin, zu planen, rechnen, recherchieren, vergleichen und wieder rechnen. Volt, Watt, Widerstände, Schwachstrom, Starkstrom (in unserem Fall sind das die 240 Volt), Kabellängen, zusätzliche Sicherungskasten, und und und, alles will gründlich berücksichtigt werden. Also werden die notwendigen Komponenten bestellt und die „Spiele“ können beginnen…

Zuerst wird der Kühlschrank ausgebaut. Denn der bekommt einen neuen Platz. Den alten Platz bekommt die zentrale Stromversorgung, indem wir in den kommenden Tagen eine Serviceklappe von außen einbauen werden.
Wenn alle Teile geliefert sind, heißt es dann
* Kabel umlegen,
* Sicherungskasten umsetzen,
* das Akku mit seinen ca. 60 kg an seinen neuen Platz hieven (mal sehen wen ich dafür organisiert bekomme, denn Detlef darf keinesfalls und auch für mich ist das viel zu schwer),
* die Leitungen der Photovoltaikanlage umlegen,
* im Zuge dessen wird auch der Solarstromregler ausgetauscht, dessen Leistung leider nicht optimal ist. Darum haben wir uns entschieden, einen einzubauen, der die Kapazitäten unserer Sonnenenergienutzung erheblich erhöht.
Und wenn wir schon mal dran sind,
* werden wir auch noch weitere Heizungsrohre verlegen, damit wir im nächsten Winter einen kuschelig warmen Schlafbereich haben und sogar der Werkstatt-Lager-Garagen-Bereich beheizbar ist
* dann kann auch endlich unser Bad fertig gestellt werden
* weitere Küchenregale werden montiert
* und die Küchenfronten werden ausgetauscht, da wir so über 30 kg Gewicht einsparen.

Nach dem ganzen bohren, schrauben, sägen und hämmern werden wir auch die Wände noch einmal streichen, denn mit der ursprünglichen Farbe hatten wir, trotz Beratung im Baumarkt, Pech. Sie ist auf den Silikonfugen nicht getrocknet (musste dort nochmal mit anderer Farbe überstrichen werden) und ist im gesamten sehr nachgegilbt.

Ein Projekt, welches uns so einige Tage beschäftigen wird….

Natürlich ist Detlef während dieser Maßnahmen fast nur Baustellenleiter und kein ausführender Arbeiter. Er muss weiterhin darauf achten, dass er nicht mehr als 2 kg heben darf und noch einige Bewegungen meiden muss.
Also werde ich mein Bestes als Hilfsarbeiter geben und nach seinem Wunsch und Regiment die Arbeiten ausführen, immerhin bekomme ich dafür leckeres Essen gekocht. Aber er darf dann mit den Kabelenden spielen und alles anschließen, darauf freut er sich schon….

…. und nach Corona starten wir dann mit unserer wunderschönen, perfekten Ivy 2.0 endlich die große Reise.

Und gleichzeitig …

entsteht das erste Buch mit Bildern von mir.

Meine Freundin Claudia Lichtenthäler hat eine Geschichte geschrieben und mich gefragt, ob ich Lust hätte, ihr bei der Verwirklichung ihres Traumes zu helfen und die Bilder dazu zu malen.
Mein Selbstbewusstsein duckte sich sofort weg und machte einen auf Unsichtbar, dafür meldete sich der Zweifler lautstark. Allerdings nicht mit „Yippie, wie cool ist das denn? Klar kann ich das….“, sondern mit „Oh, ich weiß aber nicht, ob ich das kann. Das hab ich doch noch nie gemacht. Und auch nicht von Grund auf gelernt….Und überhaupt… Ich weiß ja auch gar nicht, was sie erwartet. Sie überschätzt mich bestimmt…….“
Und gleichzeitig hörte ich eine ganz ganz kleine leise Stimme, die mir ins Ohr flüsterte: „Probier es einfach. Du kannst doch gut malen. Und sie kann nicht mehr als sagen, dass sie sich das anders vorgestellt hat. Claudia wird dich dann trotzdem respektieren.“
Ich atmete tief durch und hörte auf diese kleine Stimme. Ich fertigte eine erste Zeichnung, die ich Claudia schickte. Ich war total aufgeregt, hatte etwas Angst vor ihrer Antwort. Doch ihre Reaktion überwältigte mich. Denn es kamen keine Kritik, keine Verbesserungsvorschläge oder Ablehnung, nein, sie antwortete mir, dass mein Bild noch viel schöner sei, als sie es erhofft hätte. Sie sei ganz gerührt und glücklich.
Der Kritiker wurde schlagartig leise und verschaffte so der kleinen Stimme immer mehr Platz. Es war mein Mut, der sich da gemeldet hatte und langsam aber sicher immer lauter wurde.

Nachdem Claudia sich für ein Buchformat entschieden hatte, fing ich dann fleißig an zu malen und so entstehen derzeit nach und nach die Bilder für die Buchseiten und das Cover.

Es macht sehr sehr viel Spaß, auch weil die Zusammenarbeit mit Claudia wunderbar ist, voller Verständnis, Vertrauen und Liebe.
Ich bin so sehr dankbar dafür, dass ich mir ihr meine erste Illustrations- und Bucherfahrungen machen darf. Denn das Schicksal hat mir damit nicht nur gezeigt, dass ich mir diesen Weg anschauen soll, sondern ich lerne auch sehr viel, was mir bei meinen eigenen Buchprojekten, die ebenfalls in Arbeit sind, helfen wird.

Claudia, ich danke dir aus tiefstem Herzen. Für dein Vertrauen, für deine Liebe, dafür, dass du mich ins Boot geholt und ermutigt hast.

Und damit du einen ersten Vorgeschmack bekommst, habe ich hier auch die Beschreibung des Buches:

Ein Buch für GROßE und KLEINE Mädchen!
Glaube an dich, folge deinem Herzen und höre niemals auf zu TRÄUMEN.
Die Fee Rosalina, ist eine Aufforderung an alle großen und kleinen Mädchen dieser Erde, niemals aufzuhören an ihre Träume zu glauben. Manchmal einfach die Augen zu schließen und in eine zauberhafte Welt abzutauchen. Dies Buch ist ein inspirierender Mutmacher, Glücklichmacher und eine Liebeserklärung an das Leben, zugleich. Es bestärkt, der eigenen Herzenskraft und dem Leben zu vertrauen, denn dann können Wunder geschehen.

One comment on “ Corona = Stillstand?

  1. ❤️

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